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Freitag, 17. März 2017

Leserunden und Blogtouren als Marketingtool




Leserunden und Blogtouren 
als Marketingtool





Leserunden und Blogtouren sind ein erfolgreiche Werkzeuge um einen Buch-Titel in den Vordergrund zu rücken. Die Nachfrage steigt in jedem Jahr und oftmals kommt die Frage, ob der Lesermarkt nicht übersättigt ist.
Ich sage "Nein". Allerdings ist die Erwartungshaltung von Autoren oftmals eine Falsche. Beide Tools sind nicht dazu da, dem Buch zu monsterartigen Abverkäufen zu verhelfen. Diesen Irrglauben sollte man schnell zu den Akten legen. Blogtouren wie Leserunden dienen einzig der Sichtbarkeit von Titel und Autor, sonst nichts.
Sie können den ersten Push im Netz geben, oder man bringt sich oder seine Buchreihe wieder ins Gespräch. Das ist auch dann interessant, wenn bald eine neue Veröffentlichung ansteht und eine längere Pause vorlag.

Man sollte beide Möglichkeiten des Marketings ausnutzen, denn man erreicht so eine sehr unterschiedliche Leserschaft. Während man bei einer Blogtour, Blogger und deren Follower anspricht, so bleibt man bei einer Leserunde eher auf einer Plattform und tauscht sich nachhaltig auch zum Inhalt des Buches aus.

Ich habe verschiedene Literaturplattformen als Leser getestet und bin bei Lovelybooks.de hängengeblieben. Die Seite arbeitet stetig an Verbesserungen und so kann jeder dort eine Leserunde erstellen. Doch auch dort ist professionelles Marketing möglich. Bei Lovelybooks selbst kann man Leserunden, Aktionen sowie Banner- und Newsletterwerbung gegen Entgeld buchen.

Um eine sehr breite Leserschaft auf einen Schlag zu erreichen sicherlich eine sehr effektive Methode. Doch auch jeder Autor kann sein Buch dort in Form einer Leserunde oder einem Gewinnspiel vermarkten. Auch wenn hier weniger Leser erreicht werden, empfinde ich diese Werbung doch effektiver als andere Literaturseiten mit ähnlichen Angeboten.

Ich arbeite seit einigen Jahren mit einer Blacklist. Schwarze Schafe gibt es immer mal, da fällt es einem schwer den Überblick zu wahren, insbesondere, wenn man nicht gängig auf den Seiten unterwegs ist. In den letzten 12 Monaten ist aber ein vermehrter Rückgang der Nichtleser zu vermelden. Die Literaturplattform hat teilweise Mitglieder stillgelegt, das sprach sich auch herum. Ich wähle keine Wiederholungstäter mehr aus, allerdings bin ich auch der Meinung das jeder eine 2. Chance verdient hat. Sofern man also alles nachholt, wird man auch wieder ausgewählt.

Leserunden sind Chancen. Chancen, sich als Autor zu behaupten, mit seinen Lesern zu interagieren und zu reagieren. Im Austausch kommen Lob wie Kritik gleichermaßen ans Licht, doch als Schriftsteller kann man auch hier positives mitnehmen und die Fehler im nächsten Buch nicht mehr machen und genauer hinschauen. Leser verraten hier unterschwellig ihre Wünsche.
Je mehr Interaktion mit den Lesern Seitens des Autors stattfindet, desto erfolgreicher die Leserunde!

Beispiel: "GötterFunke - liebe mich nicht" von Marah Woolf
Beispiel: "BookElements - Die Magie zwischen den Zeilen" von Stefanie Hasse

Die Anzahl von Bewerbungen kann man nie vorher schätzen. Diese sind zum einen abhängig vom Format, also ob man sich für ein digitales Buch oder ein gedrucktes Buch entscheidet. Dann vom Bekanntheitsgrad des Autors, des Verlags, und ganz wichtig sind dem Zeitpunkt für die Leserunde.
Reine E-Book-Leserunden sind oftmals schwächer ausgeprägt, obwohl digitales Lesen auf dem Vormarsch ist.
Sehen und gesehen werden ist die Devise und mit dem Starten einer solchen Marketing-Aktion ist der erste Schritt getan. Leserunden eben mal schnell einstellen, damit ist es nicht getan. Ein gutes Zeitmanagment ist hier das A und O.
Letztlich wird der Autor/Verlag mit Rezensionen zum Buch belohnt und kann Lob und Kritik bei der nächsten Vermarktung neu überdenken.


Bei Blogtouren, Blogtourneen, Blogparaden läuft der Hase sprichwörtlich etwas anders. Organisatorisch muss hier viel beachtet werden. Das fängt beim Zeitpunkt der Bloggersuche an, sowie dem festzulegenden Zeitrahmen der Aktion. Buchblogger ist nicht gleich Buchblogger und ein Buch lesen wollen ist eine Sache, aber Leser auf dem Blog für ein bestimmtes Genre zu haben eine ganz andere.
Mein Augenmerk in der Netzwerk Agentur Bookmark liegt also eher hier zwischen den Zeilen zu lesen und zu schauen, wer hier in Frage kommt, wer Zeit hat.
Autoren und Verlage sollten sich immer die Zeit nehmen und auch einen Blick hinter die BauscheWatteWelt werfen. Blogger, die mit negativen Posts Aufmerksamkeit bekommen, werden bei einer Blogtour, einem Interview oder einer Rezension weniger auffallen. Und wer arbeitet schon gerne mit jemanden zusammen, der einem vielleicht im nächsten Moment den nächsten Shitstorm auf den Hals schickt. Dies ist nicht nur bei Buchbloggern so. Doch leider zeigt es sich hier derzeit vermehrt. Also hinschauen und es wie Aschenputtel halten.

Blogtouren sind Vernetzungsmöglichkeiten. Wann immer sich die Möglichkeit bietet, hole ich den Autor mit dazu, damit man sich im Social Media vernetzen kann. So erreicht ein Autor auch nachhaltig seine Leser.
Solche Aktionen dienen der langfristigen Sichtbarkeit im Netz. Sofern ein Blog bestehen bleibt, werden auch die Artikel zum Buch immer einen Mehrwert für den Autor darstellen.
Postings können immer wieder mal geteilt werden um neue Leser auf ein Buch aufmerksam zu machen, auch noch einige Jahre später.
Allerdings trennt sich nicht nur hier die Spreu vom Weizen. Ein Post sollte richtig aufgebaut sein und wenn von einer Agentur organisiert wird, gegengelesen werden. Erfahrung sollte man weitergegeben und wenn man auf den Hintergrund eingeht, kann die Zusammenarbeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen eine tolle Bereicherung sein.
Der Blogger teilt neben seiner Freizeit auch seine Follower der unterschiedlichsten Kanäle. Dieser Wert ist unmessbar und das geringste was ein Verlag oder Autor dem entgegen bringen kann ist Wertschätzung.
Als Inhaberin der Netzwerk Agentur Bookmark ist dies ein Punkt, der von Seiten der Blogger und auch der Kunden eingehalten werden soll.


Leserunden wie Blogtouren lassen sich wunderbar miteinander kombinieren um einen großflächigen Raum abzudecken. Hier spielt aber die Planung vorab eine wesentliche Rolle. Man sollte verschiedene geplante Aktionen immer gut strukturieren, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Wo bei einer Leserunde eher die Betreuungszeit intensiv ist, bedarf diese allerdings keiner langfristigen Planung.
Bei Blogtouren reden wir hier schon von einigen Wochen, wenn es nicht für alle Beteiligten in Stress ausarten soll.

Ohne Struktur weht nur ein kleines Lüftchen. Mit einem Plan erlebst du den Orkan.

Es fehlt noch an der richtigen Strategie?
Dann melde dich unter Kontakt und gemeinsam entwickeln wir ein passendes Marketing-Konzept zu deinem Budget.


Beispiel: "GötterFunke - liebe mich nicht" von Marah Woolf
Beispiel: "BookElements - Die Magie zwischen den Zeilen" von Stefanie Hasse



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